ehlebe_200pxDer SPD Ortsverein Magdeburg-Nord spricht sich für eine zeitnahe Sanierung der Lindwurmbrücke, welche die Stadtteile „Kannenstieg“ und „Neustädter See“ verbindet, aus. Eine barrierefreie Gestaltung der Auf- und Abfahrten der Lindwurmbrücke ist für den Ortsverein das zentrale Anliegen, um eine sichere Nutzung der Lindwurmbrücke auch für ältere Bürgerinnen und Bürger, Eltern mit Kinderwagen und Behinderte zu ermöglichen.

Der Ortsvereinsvorsitzende Marko Ehlebe sagte: „Eine Sanierung der Brücke ohne das Problem der zu steilen Rampen zu lösen, war aus Sicht der Ortsvereinsmitglieder keine Alternative. Daher ist es nachvollziehbar, dass das Bauvorhaben gestoppt wurde. Im Interesse der Senioren, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen kann der Baustart aber nicht um mindestens vier Jahre verschoben werden. Wir fordern die Stadtverwaltung dazu auf, Vorschläge zu unterbreiten, wie eine zeitnahe Brückensanierung ermöglicht werden kann.“

Um die Notwendigkeit einer barrierefreien Brückensanierung zu verdeutlichen, möchte der SPD Ortsverein Magdeburg-Nord mit einer Aktion auf die Probleme des genannten Personenkreises bei der Brückenüberquerung aufmerksam machen. Der Ortsvereinsmitglieder werden daher am Mittwoch, 22. September 2010 um 17 Uhr die Brücke mit dem Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder zu Fuß zu passieren. Wir laden die Bewohner der Stadtteile „Kannenstieg“ und „Neustädter See“ dazu ein, der Aktion beizuwohnen, um sich selbst von den Problemen des betroffenen Personenkreises bei der Brückenüberquerung zu überzeugen.